Platz im Kopf schaffen 1


Vor etwas über einem Monat wollte ich mir Zeit zum Hinterfragen nehmen. Und jetzt? Weiter geht’s?

Ein paar Tage frei nehmen und glauben, dass das Chaos im Kopf nach dem Urlaub wieder sortiert ist? Das ist natürlich eine naive Hoffnung. Etwas Abstand von der Arbeit half mir allerdings dabei, endlich Entscheidungen zu treffen, die ich viel zu lange vor mir herschob: Ich werde mein Herzensprojekt Polygamia.de an geschätzte Kollegen abgeben, die das Blogmagazin hoffentlich auf schöne Art und Weise weiterführen. Auch trete ich bei GamingGadgets.de und GreenGadgets.de etwas kürzer. Gerade erstgenannte Seite betreibe ich aktuell alleine und investierte in der Vergangenheit viel zu viel Energie in mein „Baby“. Bis September 2016 erschienen monatlich rund 60 Artikel von mir. Die Hälfte wird es künftig auch tun. Die Besucherzahlen sind seit der Änderung übrigens dezent gestiegen. Kurios.

Es ist gut möglich, dass ich meine eigenen Projekte perspektivisch weiter zurückfahre, um mehr Platz zu schaffen. In meinem Kopf. Dort möchte ich aufräumen, die Regale neu sortieren und durchfegen. Ich denke, alle paar Jahre ist das nötig. Die „Aufbruchstimmung“ begann bereits vor ein paar Monaten. Begonnene Projekte wurden eingestampft, Domains gekündigt und diese Seite hier zum Leben erweckt. Zwar weiß ich noch immer nicht so recht, wohin die Reise geht, aber ich bin wenigstens schon einmal aufgestanden und wagte die ersten Schritte.

Die falschen Themen?

Als Freiberufler sollte ich eigentlich in meinem Blog voller Selbstbewusstsein über meine Erfolge im Business schreiben. Oder schlaue Tipp verraten. Vielleicht wäre das sogar interessanter. Andererseits sind Zweifel und Unsicherheit meiner Auffassung nach keine Schwächen. Sie nicht zu zeigen oder zu unterdrücken – das macht uns sicher nicht zu besseren Menschen. Ohnehin bin ich der Ansicht, dass es zwingend nötig ist, sich als „Einzelkämpfer“ regelmäßig zu fragen, wie es weitergehen soll.

Ich will gar nicht mal so negativ klingen. Die letzte Zeit war für meine Wenigkeit sehr aufschlussreich. Auch weniger angenehme Situationen liefern manchmal Erkenntnisse, die mir für die Zukunft helfen werden. Zum Beispiel bei der Zusammenarbeit mit (neuen) Kunden.

Ansonsten hätte ich da mal eine Umfrage vorbereitet. Ihr dürft auch kommentieren. Nur zu. 🙂

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